Holgers Kochbuch

Rezepte und mehr…

Februar 27th, 2007

Chicken Tikka Massala

Chicken Tikka Massala – mariniertes Hähnchenfleisch in Massalasauce – ist einer der populärsten indischen Gerichte weltweit und wird in fast jedem indischen Restaurant serviert. Dabei ist es kein klassisch indisches Gericht, sondern durch seine süßlich-milde Note stark an den westlichen Geschmack angepasst.

Die Zubereitung erfordert etwas Planung, da das Fleisch ungefähr einen Tag mariniert werden muss. Passende Gewürzmischungen für Tikka Massala gibt es verschiedene – ich persönlich empfehle die Mischung von 123curry.co.uk.

Chicken Tikka Massala

Zutaten (für 4 Personen):

600 – 800g Hähnchenbrustfilet
Tikka Massala Gewürzmischung
eine Zwiebel
8 Teelöffel Cream of Coconut
8 Teelöffel Sahne
8 Esslöffel Joghurt
1 Tube Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
frischer Ingwer
4 Teelöffel Zucker
200ml Wasser
Olivenöl

Zubereitung:

Das Fleisch in Würfel schneiden und in einer Schüssel mit 4 Esslöffeln Joghurt und 4 gehäuften Teelöffeln Tikka Massala Gewürzmischung vermischen. Zugedeckt im Kühlschrank etwa 24 Stunden durchziehen lassen. Anschließend auf einem Backblech etwas 10 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben.

Die Zwiebel fein hacken. Etwa 15 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Zwiebeln mit 4 gehäuften Teelöffeln Tikka Massala Gewürzmischung etwa zwei Minuten bei mittlerer Hitze darin anbraten. Sahne, Cream of Coconut, restlichen Joghurt, Tomatenmark, pürierte Knoblauchzehen, gehackten Ingwer, Zucker und Wasser in einer Schüssel gut miteinander verrühren. Das angebratene Fleisch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und mit der Mischung übergießen. 10 – 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, mit Salz und Gewürzmischung abschmecken und mit Reis servieren.

Tipp:

Statt Cream of Coconut kann auch einfache Kokosmilch verwendet werden – in dem Fall etwas weniger Wasser verwenden, damit die Mischung nicht zu dünnflüssig wird.


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Dezember 5th, 2006

Rogan Josh Curry

Für dieses fruchtig-scharfe indische Curry benötigt man eine passende Currymischung – was man in Deutschland normalerweise als Currypulver kaufen kann, hat nur sehr entfernte Ähnlichkeiten mit indischem Currypulver. In der indischen Küche gibt es unzählige verschiedene Currymischungen von mild bis extra-scharf, jeweils auf das Gericht abgestimmt. Rogan Josh ist ein mittelscharfes Curry, wobei “mittelscharf” für manchen westlichen Gaumen durchaus schon eine Herausforderung sein kann. Da ich in Supermärkten in meiner Gegend das passende Currypulver nicht finden kann, bestelle ich meines regelmäßig bei einem Versandhändler in England, der zuverlässig und preisgünstig auch nach Deutschland liefert.

Rogan Josh Curry

Zutaten (für 4 Personen)

600 – 800g Hähnchenbrustfilet
4 gehäufte Teelöffel Rogan Josh Currypulver
eine Zwiebel
12 mittelgroße Tomaten
100g Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
frischer Ingwer
200ml Wasser
Olivenöl

Zubereitung

Das Hähnchenbrustfilet in Würfel schneiden. 8 Tomaten entkernen und fein hacken. Die Zwiebel abziehen und ebenfalls fein hacken. Ein etwa zwei Finger großes Stück Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. Gehackte Tomaten, Zwiebel, Ingwer, gepresste Knoblauchzehen, Tomatenmark und Wasser in einer Schüssel gut miteinander verrühren. In einer Pfanne oder einem Wok reichlich Olivenöl erhitzen (etwa 15 Esslöffel) und das Currypulver bei mittlerer Hitze zwei Minuten darin erhitzen. Das Fleisch hinzugeben und von allen Seiten gut anbraten. Dann die Tomatenmischung hinzugeben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten garen. Mit etwas Salz und ggf. zusätzlichem Currypulver abschmecken. Zum Schluss die restlichen vier Tomaten in Viertel schneiden und hinzufügen, etwa 5 Minuten weitergaren. Mit weissem Reis servieren.

Tipps

Je fester die Tomaten sind, desto einfacher lassen sie sich entkernen. Idealerweise lässt sich das weiche Fruchtfleisch mit den Fingern aus den geviertelten Tomaten drücken. Wenn die Sauce zu dünnflüssig wird, lässt sie sich mit etwas Tomatenmark eindicken. Beim Fleisch kann man auch mit anderen Fleischsorten oder Fisch experimentieren.


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